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Meldung vom 20.12.2018


Mühlen mit Mehrwert - Staatsminister Schmidt besuchte LEADER-Region

Der vorweihnachtliche Besuch startete in der Hofmolkerei Pleißental, dessen Geschäftsführer die angereisten Gäste, darunter auch der Vertreter der Region im Europäischen Parlament, Dr. Peter Jahr, mit frisch zubereitetem Eis empfing.

 

Kathrin Balzer präsentierte dazu das LEADER-Großvorhaben zur Wiederbelebung des Erlebnishofes. Hier entsteht derzeit mit Unterstützung der Fördergelder ein Seminarraum für die Hofmolkerei, nutzbar für Geschäftskunden und Feierlichkeiten. Zusätzlich entstehen in zwei weiteren Bereichen des Hofes familien- und radfreundliche Unterkünfte.

 

Der Minister honorierte das unternehmerische Engagement der beiden Inhaber mit großem Interesse an dem ehem. Mühlenhof und sah sich mit dem flächendeckenden LEADER-Ansatz in Sachsen bestätigt.

 

Kathrin Balzer lobte dahingehend den basisdemokratischen Ansatz bei LEADER, den sie bei den öffentlichen Sitzungen des Entscheidungsgremiums erlebt hatte. Auch Dr. Peter Jahr betonte diesen Mehrwert des Förderprogramms, durch den sich Leute treffen und zu gemeinsamen Entscheidungen finden, die sonst nicht zusammen arbeiten würden. Überdies weise Sachsen den höchsten Selbstständigkeitsgrad bei den LEADER-Regionen in ganz Europa auf.

 

Gemeinschaftlich getragen wird auch der Dorfladen in Langenhessen, zu dem die Besucherdelegation einen kurzen Abstecher unternahm. Karl-Heinz Seute präsentierte das Konzept des Genossenschaftsladens und stieß dabei auf offene Ohren auch der begleitenden Führungskräfte aus dem Ministerium.

 

Schülerinnen und Schüler des Werdauer Alexander-von-Humboldt Gymnasiums übergaben in diesem Rahmen dem Minister ihre Idee eines mobilen Tante Emma-Ladens, die sie im Rahmen des diesjährigen Unternehmerwettbewerbes entwickelt hatten.

 

Zum Abschluss seines Besuchs lernte der Minister die erste Naturschutzstation des Landkreises in der Gräfenmühle kennen, deren Mitarbeiter sich noch einmal ausdrücklich für sein Engagement in dieser Thematik bedankten.

 

Platz für einen gemeinsamen Austausch beim Plätzchenbacken boten dann die dank LEADER sanierten Seminarräume im Seitengebäude der ehemaligen Mühle.

 

Nach drei Stunden endete für Thomas Schmidt der Besuch der 16. LEADER-Region mit der Gewissheit, dass sich das Engagement für ländliche Räume lohnt und weiter Unterstützung finden muss.