A1.01

Umnutzung leerstehender Gebäude für eine gewerbliche Nutzung, Sanierung von Außenfassaden

Erläuterung

Baumaßnahmen zur (a) Um- und Wiedernutzung von leer stehender ortsbildprägender Bausubstanz mit dem Zweck der Schaffung einer gewerblichen Nutzung (z.B. im Zuge einer Existenzgründung) bzw. für den (b) Erhalt und die Modernisierung der Außenhülle eines  gewerblich genutzten, ortsbildprägenden, ländlichen Gebäudes als Beitrag zur Standortsicherung des Unternehmens

 

Umnutzung leer stehender Gebäude für eine gwerbliche Nutzung - Firma Recom Werdau OT Steinpleis
Umnutzung leer stehender Gebäude für eine gwerbliche Nutzung - Firma Recom Werdau OT Steinpleis

Notwendige Unterlagen

  • ausgefülltes Formblatt (abrufbar während des Projektaufrufes)
  • Beschreibung des Vorhabens mit Zielstellung in Form eines Geschäftsplanes gem. LEADER-Richtlinie (Seite 3)
  • Nachweis der gesicherten Gesamtfinanzierung
  • Nachweis der Eigentumsverhältnisse bzw. eines gleichgestellten Eigentumsrechts
  • Planungsunterlagen
    • bei baugenehmigungspflichtigen Vorhaben: entweder Baugenehmigung mit Bauzeichnung und Skizzen nach DIN 276 nötigt oder vollständige Bauantragsunterlagen nach Durchführungsverordnung zur SächsBO in Kopie mit Kostenberechnung nach DIN 276 oder
    • bei baugenehmigungsfreien Vorhaben: Entwurfsplanung angelehnt an Phase 3 HOAI inkl. Kostenberechnung nach DIN 276, bestätigt durch einen Bauvorlageberechtigten, sofern relevant: denkmalschutzrechtliche Genehmigung und
    • bei Mischnutzung (= nicht alleinige Nutzung im Sinne der Fördermaßnahme) wird die Nutzflächenberechnung nach DIN 277 benötigt
  • Vorlage einer Gewerbeanmeldung
  • Nachweis über die Vorsteuerabzugsberechtigung
  • Fotos vom Ist-Zustand

Notwendige Stellungnahmen

  • Stellungnahme der Gemeinde, dass das Vorhaben passfähig mit den aktuell bedeutsamen Strategien und Planungen ist und bei Gebäuden eine Ortsbildprägung vorliegt
  • bei Anbauten und Erweiterungen an Gebäuden: Stellungnahme der/des Bauvorlageberechtigten, dass diese nicht mehr als 50 % der bestehenden Kubatur des Gebäudes ausmachen, sich harmonisch ins Ortsbild fügen und für die Nutzbarkeit der Gebäudefunktionen wichtig sind.
  • bei Gründungen: Stellungnahme der zuständigen Kammer zur Plausibilität des Betriebskonzeptes

Notwendige Selbsterklärungen

  • Schriftliche Erklärung, dass keine andere Förderung, insbesondere GRW-Förderung, in Anspruch genommen wird
  • Schriftliche Erklärung bei Bauvorhaben, dass das Gebäude vor 1990 (Jahr der Bezugsfertigstellung) errichtet wurde.
  • Schriftliche Erklärung, dass das Vorhaben ohne Fördermittel in dieser Art und Weise nicht umgesetzt werden würde