D1.01

Um- und Wiedernutzung leerstehender oder leerfallender ländlicher Bausubstanz zu Hauptwohnzwecken

Erläuterung

Förderung von investiven Vorhaben zur Um- oder Wiedernutzung leerstehender Bausubstanz mit dem Zweck der Schaffung einer Wohnnutzung für den Eigenbedarf oder zur Nutzung durch Verwandtschaft 1. Grades. Nicht förderfähig ist Wohnraum zur Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung.

Wiedernutzung zu Hauptwohnzwecken für eine junge Familie - in Werdau OT Langenhessen
Wiedernutzung zu Hauptwohnzwecken für eine junge Familie - in Werdau OT Langenhessen

Notwendige Unterlagen

  • Formblatt (abrufbar während des Projektaufrufes)
  • Nachweis der gesicherten Gesamtfinanzierung
  • Nachweis der Eigentumsverhältnisse bzw.eines gleichgestellten Eigentumsrechts
  • Planungsunterlagen
    • bei baugenehmigungspflichtigen Vorhaben: Baugenehmigung mit Bauzeichnung und Skizzen nach DIN 276 oder vollständige Bauantragsunterlagen nach Durchführungsverordnung zur SächsBO in Kopie mit Kostenberechnung nach DIN 276
    • bei baugenehmigungsfreien Vorhaben: Entwurfsplanung angelehnt an Phase 3 HOAI inkl. Kostenberechnung nach DIN 276, bestätigt durch einen Baulvorageberechtigten, sofern relevant: denkmalschutzrechtliche Genehmigung
    • sonstige Genehmigungen der Phase 4
    • bei Mischnutzung (= nicht alleiniger Nutzung im Sinne der Fördermaßnahme) wird die Nutzflächenberechnung nach DIN 277 benötigt
  • Fotos vom Ist-Zustand

Notwendige Stellungnahmen

  • Stellungnahme der Gemeinde, dass das Vorhaben passfähig mit den aktuell bedeutsamen Strategien und Planungen ist und bei Gebäuden eine Ortsbildprägung vorliegt
  • bei Anbauten und Erweiterungen an Gebäuden: Stellungnahme des Bauvorlageberechtigten, dass diese nicht mehr als 50 % der bestehenden Kubatur des Gebäudes ausmachen, sich harmonisch ins Ortsbild fügen und für die Nutzbarkeit der Gebäudefunktionen wichtig sind

Notwendige Selbsterklärungen

  • Schriftliche Erklärung, dass keine andere Förderung in Anspruch genommen wird
  • Schriftliche Erklärung, dass das Vorhaben ohne Fördermittel in dieser Art und Weise nicht umgesetzt werden würde
  • Schriftliche Erklärung bei Bauvorhaben, dass das Gebäude vor 1990 ( Jahr der Bezugsfertigstellung) errichtet wurde.