Handlungsfeld A

Wirtschaft, Forschung und Entwicklung

In diesem Handlungsfeld werden ortsansässige Kleinst-, Klein- und teilweise auch mittelständische Un­ter­nehmen1 unterstützt. Im Fokus steht dabei insbesondere die Standortsicherung von Handwerksbetrieben. 

Die Umnutzung und Aufwertung leerstehender Bausubstanz ist eine Aufgabe, deren Wirkung über rein ökonomische Effekte hinaus geht und daher den höchsten Mitteleinsatz in diesem Handlungsfeld rechtfertigt. Die Wiederbelebung einer alter Bausubstanz kann dabei der Unternehmenserweiterung, genauso aber auch der Neugründung, etwa von Start-up-Unternehmen, dienen. 

Die Förderung von Einrichtungsgegenständen hat eine untergeordnete Priorität und steht immer im Zusammenhang mit innovativen Vorhaben. 

Die Sicherung des Fachkräftepotenzials ist ein dritter Förderbereich, der sich nur auf Kleinst- und Kleinunternehmen konzentriert. So werden Fördermittel zur Verfügung gestellt, um Fachkräfte anzuwerben, aber ebenso zu sichern. Dazu können eigene Projekte im Bereich Öffentlichkeitsarbeit oder Familienfreundlichkeit umgesetzt werden. Die Region strebt aber auch eine enge Zusammenarbeit mit den Kammern an, um gemeinsam Angebote zu entwickeln.  


 1  EU-Definitionen zur Unternehmensgröße: Kleinstunternehmen < 10 Mitarbeitende (MA) sowie max. 2 Mio. Euro Umsatzerlös; Kleinunternehmen < 50 MA sowie max. 10 Mio. Euro Umsatzerlös; Mittleres Unternehmen < 250 MA sowie max. 50 Mio. Euro Jahresumsatz oder max. 43 Mio. Euro Jahresbilanzsumme

Fördermaßnahmen