D2.01

Belebung von Bausubstanz für nicht gewerbliche dorfgemäße Gemeinschaftseinrichtungen

Erläuterung

Investive Vorhaben zur Sanierung von und zu Einrichtungen für soziale und kulturelle Zwecke wie z.B. Begenungsstätten für die ländliche Bevölkerung oder Vereinsanlagen.

 

Nicht investive Vorhaben zur Förderung der Vernetzung, Qualitätssteigerung und nachhaltigen Bewirtschaftung der Einrichtungen.

Sanierung eines Jugendclubs - in Crimmitschau OT Mannichswalde
Sanierung eines Jugendclubs - in Crimmitschau OT Mannichswalde

Notwendige Unterlagen

  • ausgefülltes Formblatt
  • Nachweis der gesicherten Gesamtfinanzierung (nicht bei kommunalen Vorhaben)
  • Nachweis der Eigentumsverhältnisse bzw.eines gleichgestellten Eigentumsrechts
  • Planungsunterlagen
    • bei baugenehmigungspflichtigen Vorhaben: entweder Baugenehmigung mit Bauzeichnung und Skizzen sowie Kostenberechnung nach DIN 276 oder bei Standartisierten Einheitskosten: entsprechnder Bauerläuterungsbericht und Berechnung der Nettoraumfläche, alles bestätigt durch bauvorlageberechtigte Person andernfalls vollständige Bauantragsunterlagen nach Durchführungsverordnung zur SächsBO in Kopie mit Kostenberechnung nach DIN 276 oder bei bei Standartisierten Einheitskosten: entsprechender Bauerläuterungsbericht und Berechnung der Nettoraumfläche, alles bestätigt durch bauvorlageberechtigte Person
  • oder

    • bei baugenehmigungsfreien Vorhaben: Entwurfsplanung angelehnt an Phase 3 HOAI inkl. Kostenberechnung nach DIN 276, bestätigt durch einen Bauvorlageberechtigten oder bei Standartisierten Enheitskosten: entsprechender Bauerläuterungsbericht und Berechnung der Nettoraumfläche, alles bestätigt durch einen Bauvorlageberechtigten
    • sofern relevant: denkmalschutzrechtliche Genehmigung
    und
    • bei Mischnutzung (= nicht alleiniger Nutzung im Sinne der Fördermaßnahme) wird die Nutzflächenberechnung nach DIN 277 benötigt (entfällt bei Standartisierten Einheitskosten)
  • Fotos vom Ist-Zustand
  • bei nicht-investiven Vorhaben: 3 Kostenangebote je Fördergegenstand oder Kostenaufstellung
  • Nutzungskonzept mindestens im Zweckbindungszeitraum (nicht bei alleiniger Außensanierung).

Notwendige Stellungnahmen

  • Stellungnahme der Gemeinde, dass das Vorhaben passfähig mit den aktuell bedeutsamen Strategien und Planungen
  • bei Anbauten und Erweiterungen an Gebäuden: Stellungnahme des Bauvorlageberechtigten, dass diese nicht mehr als 50 % der bestehenden Kubatur des Gebäudes ausmachen, sich harmonisch ins Ortsbild fügen und für die Nutzbarkeit der Gebäudefunktionen wichtig sind

Notwendige Selbsterklärungen

  • Schriftliche Erklärung, dass mit der Umsetzung des Vorhabens noch nicht begonnen wurde
  • Schriftliche Erklärung, dass keine andere Förderung in Anspruch genommen wird
  • Schriftliche Erklärung, dass das Vorhaben ohne Fördermittel in dieser Art und Weise nicht umgesetzt werden würde
  • Schriftliche Erklärung bei Bauvorhaben, dass das Gebäude vor 1990 (Jahr der Bezugsfertigstellung) errichtet wurde

Sie können für die Selbsterklärungen die Vorlage benutzen.