D2.03

Ausbau von Angeboten und Infrastrukturen für die Grundversorgung

Erläuterung

Vorhaben zur Sicherung der Grundversorgung im Sinne von Gütern und Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen sowie unregelmäßigen, aber unter Umständen dringlich vor Ort zu erbringenden, oder lebensnotwendigen Bedarfs in den Orten der Region. Die Maßnahme bezieht sich u.a. auf die Verbesserung der Bedingungen für mobile Händlerinnen und Händler, auf Kleinstunternehmen der stationären Versorgung sowie auf die Unterstützung von Dorf- und Hofläden (z.B. Vernetzung) und die Bildung von Genossenschaften.


Notwendige Unterlagen

  • ausgefülltes Formblatt
  • Bei Vorhaben mit wirtschaftlicher Tätigkeit oder wirtschaftlich betriebenen Einrichtungen:
    • Vorlage eines Geschäftsplans und
    • Nachweis über die Vorsteuerabzugsberechtigung durch Steuerbüro oder Finanzamt und
    • Vorlage Gewerbeanmeldung
  • Nachweis der gesicherten Gesamtfinanzierung
  • Nachweis der Eigentumsverhältnisse bzw.eines gleichgestellten Eigentumsrechts
  • Planungsunterlagen
    • bei baugenehmigungspflichtigen Vorhaben: entweder Baugenehmigung mit Bauzeichnung und Skizzen sowie Kostenberechnung nach DIN 276 oder bei Standartisierten Einheitskosten: entsprechender Bauerläuterungsbericht und Berechnung der Nettoraumfläche, alles bestätigt durch bauvorlageberechtigte Person andernfalls vollständige Bauantragsunterlagen nach Durchführungsverordnung zur SächsBO in Kopie mit Kostenberechnung nach DIN 276 oder bei Standartisierten Einheitskosten: entsprechender Bauerläuterungsbericht und Berechnung der Nettorraumfläche, alles bestätigt durch Bauvorlageberechtigten
  • oder 

    • bei baugenehmigungsfreien Vorhaben: Entwurfsplanung angelehnt an Phase 3 HOAI inkl. Kostenberechnung nach DIN 276, bestätigt durch einen Bauvorlageberechtigten oder bei Standartisierten Einheitskosten: entsprtechender Bauerläuterungsbericht und Berechnung der Nettoraumfläche, alles bestätigt durch bauvorlageberechtigte Person
    • sofern relevant: denkmalschutzrechtliche Genehmigung
    und
    • bei Mischnutzung (= nicht alleiniger Nutzung im Sinne der Fördermaßnahme) wird die Nutzflächenberechnung nach DIN 277 benötigt (entfällt bei Standartisierten Einheitskosten)
  • bei nicht-investiven Vorhaben: 3 Kostenangebote oder Kostenaufstellung
  • Fotos vom Ist-Zustand

Notwendige Stellungnahmen

  • Stellungnahme der Gemeinde, dass das Vorhaben passfähig mit den aktuell bedeutsamen Strategien und Planungen ist
  • bei Gründungen: Stellungnahme der zuständigen Kammer zur Plausibilität des Betriebskonzeptes

Notwendige Selbsterklärungen

  • Schriftliche Erklärung, dass keine andere Förderung in Anspruch genommen wird
  • Schriftliche Erklärung, dass das Vorhaben ohne Fördermittel in dieser Art und Weise nicht umgesetzt werden würde
  • Schriftliche Erklärung zum Baujahr vor 1990

Sie können für die Selbsterklärungen die Vorlage benutzen.