D3.01

Investive und nicht investive Vorhaben zum Ausbau und zur Qualifizierung von Strukturen der Freiwilligenarbeit und des bürgerlichen Engagements

Erläuterung

Vorhaben zur Sicherung des Angebotes und der Qualität des ehrenamtlichen Engagements sowie zum Ausbau von Ehrenamt und  Freiwilligenarbeit im ländlichen Raum. Hierunter fallen u.a. Nachwuchsarbeit, Koordination und Vernetzung ehrenamtlicher Aktivitäten, Qualifizierungsangebote (Schulungen, Weiterbildungen).


Notwendige Unterlagen


  • ausgfülltes Formblatt
  • Bei Vorhaben mit wirtschaftlicher Tätigkeit oder wirtschaftlich betriebenen Einrichtungen:
    • Vorlage eines Geschäftsplans und
    • Nachweis über die Vorsteuerabzugsberechtigung durch Steuerbüro oder Finanzamt und
    • Vorlage Gewerbeanmeldung
  • Nachweis der gesicherten Gesamtfinanzierung
  • Nachweis der Eigentumsverhältnisse bzw.eines gleichgestellten Eigentumsrechts
  • Planungsunterlagen
    • bei baugenehmigungspflichtigen Vorhaben: entweder Baugenehmigung mit Bauzeichnung und Skizzen sowie Kostenberechnung nach DIN 276 oder bei Standartisierten Einheitskosten: entsprechender Bauerläuterungsbericht und Berechnung der Nettoraumfläche, alles bestätigt durch bauvorlageberechtigte Person andernfalls vollständige Bauantragsunterlagen nach Durchführungsverordnung zur SächsBO in Kopie mit Kostenberechnung nach DIN 276 oder bei Standartisierten Einheitskosten: entsprechender Bauerläuterungsbericht und Berechnung der Nettorraumfläche, alles bestätigt durch Bauvorlageberechtigten
  • oder 

    • bei baugenehmigungsfreien Vorhaben: Entwurfsplanung angelehnt an Phase 3 HOAI inkl. Kostenberechnung nach DIN 276, bestätigt durch einen Bauvorlageberechtigten oder bei Standartisierten Einheitskosten: entsprtechender Bauerläuterungsbericht und Berechnung der Nettoraumfläche, alles bestätigt durch bauvorlageberechtigte Person
    • sofern relevant: denkmalschutzrechtliche Genehmigung
    und
    • bei Mischnutzung (= nicht alleiniger Nutzung im Sinne der Fördermaßnahme) wird die Nutzflächenberechnung nach DIN 277 benötigt (entfällt bei Standartisierten Einheitskosten)
  • bei nicht-investiven Vorhaben: 3 Kostenangebote oder Kostenaufstellung
  • Fotos vom Ist-Zustand

Notwendige Stellungnahmen

  • Stellungnahme der Gemeinde, dass das Vorhaben passfähig mit den aktuell bedeutsamen Strategien und Planungen ist
  • bei Anbauten und Erweiterungen an Gebäuden: Stellungnahme des Bauvorlageberechtigten, dass diese nicht mehr als 50 % der bestehenden Kubatur des Gebäudes ausmachen, sich harmonisch ins Ortsbild fügen und für die Nutzbarkeit der Gebäudefunktionen wichtig sind

Notwendige Selbsterklärungen

  • Schriftliche Erklärung, dass mit der Umsetzung des Vorhabens noch nicht begonnen wurde.
  • Schriftliche Erklärung, dass keine andere Förderung in Anspruch genommen wird.
  • Schriftliche Erklärung, dass das Vorhaben ohne Fördermittel in dieser Art und Weise nicht umgesetzt werden würde

Sie können für die Selbsterklärungen die Vorlage nutzen.